„Kim und Luca habe ich im Herbst 2025 sprichwörtlich auf der Straße kennengelernt: beim Bauernmarkt in Bühl. Beide waren unterwegs, um in einer Umfrage v.a. von Eltern Informationen zum Handy-/Medienkonsum ihrer Kinder einzuholen und darauf aufmerksam zu machen, was dieser mit ihnen macht. Schnell kamen wir ins Gespräch und die offene und aufgeschlossene Art der beiden hat die spontane Idee entstehen lassen, sie in die Klasse zu holen. Gesagt, getan. Auf Augenhöhe, in der Sprache der Jugendlichen - nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern auf eine animierende Art und Weise, mit persönlichen Erfahrungen und belegten Fakten haben sie den SchülerInnen auf der einen Seite die Folgen der permanenten Mediennutzung nahegebracht und auf der anderen Seite gezeigt, was passieren kann, wenn man "digital detox" betreibt. Die SchülerInnen haben sich abgeholt gefühlt und tatsächlich ausprobiert, wie es ist, das Handy bewusst zu nutzen bzw. zur Seite zu legen. Die beiden schaffen es, die jungen Menschen einzuladen, ihre Erlebnisse im Plenum zu teilen und sich auszutauschen und darüber nachzudenken, wie oft und womit sie ihre Zeit am Handy verbringen. Ich habe die beiden als natürlich und authentisch in ihrem Auftreten erlebt, wodurch es ihnen m.E. gelingt, dieses Thema einmal mehr an die jungen Menschen heranzutragen und sie dafür zu sensibilisieren, sich mit dem eigenen Umgang mit dem Handy zu beschäftigen. Toll finde ich, dass sie die negativen Auswirkungen an sich selbst erfahren und erkannt haben und es zu ihrer Mission gemacht haben, andere Jugendliche "aufwachen" zu lassen und damit für alle Gutes zu tun: Zeit wirklich mit ERLEBEN und ERFAHREN zu verbringen.“
Katharina Sophie Worf, Lehrerin (Handelslehranstalt Bühl, Berufliche Schule)
"Authentisch und mit einer erfrischend ehrlichen Art stellen Kim Stengritt und Luca Wellisch eigene Erfahrungen mit den sozialen Medien vor. Durch anschauliche Beispiele, unterstützt mit wissenschaftlichen Ergebnissen, stellen sie die Gefahren für Kinder und Jugendliche bei der Nutzung von Instagram, TikTok, WhatsApp und Co. dar. Sie machen eindrücklich klar, welche Auswirkungen dieser frühe Medienkonsum auf die Kinder haben kann und was diese in der realen Welt verpassen, während ihre Bedürfnisse in der digitalen Welt ständig erfüllt werden. Ein Vortrag, der die Eltern zum Nachdenken, auch über das eigene Nutzungsverhalten von Smartphones, veranlasst und der deutlich macht, wie wir unsere Kinder in die Abhängigkeit der großen Konzerne entlassen, während das wirkliche Leben an ihnen vorbeiläuft. "
Frank Intlekofer (SL), Johann-Peter-Hebelschule Tiengen
In Zusammenarbeit mit der Kinderarztpraxis Dr. Zissel in Bad Säckingen unterstützen wir Kinder und Eltern bei Herausforderungen rund um Mediennutzung und digitales Verhalten. Familien finden bei uns eine Anlaufstelle, wenn Medienkonsum belastend wird oder Unsicherheiten im Umgang mit Smartphone, Social Media und Co. entstehen.